Wir über uns

Foto auf dem der Hauseingang zu den Büroräumen des BZSL zu sehen ist

Das BZSL ist ein Verein, der 1990 aus der Selbsthilfebewegung entstanden ist und bis heute im Sinne der Selbsthilfe und Selbstrepräsentation ehrenamtlich geleitet wird. Die Mitarbeiter sind in Projekten und ehrenamtlich tätig. Unser Verein steht allen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Krankheiten offen, sich für die Selbstbestimmung ihres eigenen Lebens und anderen Menschen mit Behinderung einsetzen.

Unsere Stärke

Jedes Vereinsmitglied kann seine_ihre eigenen Fähigkeiten, Ideen und Er-fahrungen einbringen. Wir begegnen uns respektvoll und solidarisch, tauschen uns gerne aus und vernetzen uns nachhaltig mit ähnlich Engagierten.

Unsere Arbeit

Foto auf dem der Empfangsbereich des BZSL zu sehen ist

Der Verein bietet psychosoziale Beratung zum persönlichen und sozialen Empowerment (Selbststärkung), mit dem Ziel der Selbstvertretung für Menschen mit Behinderung, Lernschwierigkeiten oder chronischen Krankheiten jeden Alters an. Dies schließt natürlich die Angehörigen mit ein. Unsere Beratung findet ehrenamtlich und innerhalb von Projekten statt und wird von qualifizierten und sich ständig weiterbildenden Mitarbeiter_innen durchgeführt. Wir leben selbst mit Behinderung und können durch eigene Erfahrungen eine gute Vertrauensbasis aufbauen. Unsere Kompetenz wird von anderen psychosozialen Beratungsstellen wegen der häufig komplexen Beratungslage gern und oft in Anspruch genommen.

Unsere Philosophie

Die Beratungen erfolgen nach sozialpädagogischen und psychologischen Konzepten und dem Peer Counseling Prinzip.  Kern unserer Arbeit  ist dementsprechend die Stärkung von Betroffenen durch Betroffene.

Die Ratsuchenden werden zur Entwicklung aktiver Verhaltensstrategien und zur Selbstvertretung in der Gemeinschaft ermutigt. Wir praktizieren interkulturelle Öffnung. In der politischen Gremienarbeit setzen wir uns für den gleich-berechtigten Zugang und Teilhabe aller Menschen an der Gemeinschaft auf der Grundlage der UN-Rechtskonvention für Menschen mit Behinderung und für Inklusion ein.

Wer wagt gewinnt

„Wer wagt gewinnt“ , Dokumentarfilm des BZSL e.V., entstanden im Rahmen des Projektes „Lokales Soziales Kapital“, mit Ragna Ronacher, Filmemacherin Petra Ottmann, unter Mitwirkung von Jonas A. Günzler, digital, 31min, mit Untertiteln für Hörgeschädigte, D 2012